Trotz Sieg eine Niederlage

Auf heimischem Naturrasen trafen die Hockey-Knaben A des TSV Blau-Weiß Torgau auf die Mannschaft von Vimaria Weimar. Durch die Niederlage im letzten Punktspiel in Osternienburg waren die Blau-Weißen in Zugzwang. Um im direkten Vergleich am kommenden Wochenende mit dem Freiberger HC eine realistische Chance auf den Titel zu haben, musste ein Sieg, ein sehr hoher Sieg her. In Weimar gewann man 6:0, somit schien diese Unterfangen nicht ganz realitätsfern.

Die Torgauer begannen dementsprechend auch mit einer sehr offensiven Aufstellung und mit viel Tatendrang. Sofort wurde das Tor der Thüringer unter Beschuss genommen. … aber der Ball fand trotz teilweise guter Spielzüge und bester Chancen nicht den Weg ins Weimarer Tor. Als Mitte der ersten Hälfte Mittelfeldmotor Justin Klisch auf Arthur Nitz passte, nutzte dieser das Anspiel und vollendete zur längst fälligen Führung. Nun schien der Bann gebrochen, doch es ging genauso weiter wie vor dem Führungstor. Dabei hatten die Gäste durch die offensive Torgauer Ausrichtung auch noch einige Chancen ihrerseits ein Tor zu erzielen. In der Halbzeit wurden nochmals taktische Änderungen angewiesen, um mit noch mehr Druck das Unmögliche möglich zu machen.

Kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte erhöhte wieder A. Nitz auf 2:0. Es schien zu laufen. Doch der TSV war nicht in der Lage, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Ganz im Gegenteil, durch Fehler in der Zuordnung konterten die Thüringer eiskalt und verkürzten Mitte der zweiten Spielhälfte. Nun schwand zusehends das Vertrauen in das eigene Leistungsvermögen und viele Einzelaktionen führten nicht zum Erfolg. Mit dem 3:1 durch Philipp Zembol konnte wenigstens der Tagessieg gesichert werden.

Damit kann man den Freiberger HC eigentlich schon zu Platz 1 in der Tabelle der Pokalrunde gratulieren, denn das bessere Torverhältnis der Freiberger ist eigentlich uneinholbar. Trotzdem sollten die Torgauer alles daran setzen, den Gast aus Freiberg zumindest an diesem Tag zu besiegen. Auf geht’s Torgau!!

Torgau: Kevin Schindler, Theo Manthey, Philipp Zembol, Julius Ritter, Fynn Ebert, Tim Zimmermann, Arthur Nitz, Justin Klisch, Luca Thielicke, Leopold Pinta, Jordan Goltz, Gustav Mieth; Ole Romanschek

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