7. Mai 2012 - TSV

Tiefes Durchatmen

Endlich mal wieder beim Leipziger Sportclub gewinnen. Das hatten sich die Torgauer Hockeyherren am 9. Punktspieltag der Mitteldeutschen Oberligasaison 2011/12 im Feldhockey auf die Fahnen geschrieben, aber dennoch nicht wirklich für realistisch empfunden. In einem quasi 6-Punkte-Spiel siegte man hoch verdient mit 3:1 (2:0) und verschaffte sich nach dieser ansprechenden Vorstellung zunächst etwas Luft zu den unteren Tabellenrängen. Allerdings musste man zum wiederholten Male auf einige Stammspieler verzichten. Mit Thomas Schöniger und Tobias Radach fehlten wichtige Akteure im Spiel der BW´en. Umso erfreulicher konnte der TSV den widrigen Umständen trotzen und glänzte mit Spielfreude und enormer Stocksicherheit gegen eine erschreckend harmlose Leipziger Mannschaft.

Mit einem effektiven 4-5-1 System fing man die gegnerischen Bälle frühzeitig im Mittelfeld ab, so dass der Gastgeber nur schwer ins Spiel fand. Kombinationssicher setzte man seine Akzente in der Offensive meist über die Flügel. In der 10. Minute klingelte es das erste Mal im Kasten des LSC. Martin Loß setzte sich geschickt durch zwei Gegenspieler durch und schob die Kugel am Keeper vorbei ins Gehäuse zum Führungstreffer. Unbeirrt und zielstrebig zerstörte man sukzessive das Spiel des Gegners und erspielte sich seine Möglichkeiten. Dabei verfehlte der Ball zweimal nur knapp das Tor. In der 25. Minute bekam Torgau einen 7-Meter-Ball zugesprochen, welchen Mathias Birke sicher verwandelte. Außer verbalen Provokationen fiel dem Gastgeber nichts Konstruktives ein. Diese ahndeten die Schiedsrichter auch mit folgerichtigen Zeitstrafen.

Mit der nötigen Sicherheit im Rücken waren nun plötzlich drei Punkte im Bereich des Möglichen. In der zweiten Halbzeit verfiel Leipzig endgültig seiner Lethargie. Zunächst vereitelte Torsteher Robert Dürr noch zwei Großchancen sowie einen geschenkten 7-Meter-Ball mit großer Manier. Die klareren Möglichkeiten im jeweiligen Schusskreis hatten danach nur noch die Elbestädter. Mit flüssigem Ballstafetten und  dem Glück des Tüchtigen erzielte wieder Martin Loß fünf Minuten vor Ultimo den Entscheidungstreffer zum 3:0 und murmelte die Kugel mit der Rückhand ins lange Eck. Der unnötige Anschlusstreffer kurz darauf zum 3:1 war recht ärgerlich. Jedoch wirkte man an diesem Tage endlich geschlossen und siegte als Mannschaft.

Am kommenden Wochenende könnte man mit einem Sieg über Dresden daheim endgültig für die nötige Entspannung sorgen.

TSV: R. Dürr, S. Schwürz, R. Schwürz, Ch. Radach, F. Böttger, S. Powalsky, M. Lahl, Ch. Lahl, E. Birke, M. Birke, M. Medicus, M. Loß, K. Goldmann

 

Herren Bericht / LSC / Oberliga /

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