„Quali“ zur Ostdeutschen Meisterschaft knapp verpasst

Am Sonnabend fand in der Bachstadt Köthen (Sachsen-Anhalt) das zweite und letzte Endrundenturnier der männlichen Jugend B statt. Die Torgauer konnten mit zwei Siegen aus eigener Kraft den dritten Platz erringen, welcher zur Teilnahme an der Ostdeutschen Meisterschaft in dieser Woche berechtigen würde. Dies war aber nicht so einfach, denn die Gegner der Blau-Weißen wollten ihrerseits natürlich auch den Sieg auf ihrer Habenseite verbuchen.

Erster Gegner war der HV Pillnitz und das war auch der vermeintlich leichtere Gegner an diesem Spieltag. Die Torgauer begannen druckvoll, bestimmten das Spiel und hatten in der ersten Spielhälfte auch 1-2 klare Torchancen, welche leider nicht genutzt werden konnten. Die Abwehr um Felix Szymanski war in dieser Hälfte kaum gefordert. Nach einigen klaren Worten zur Halbzeit sollte eigentlich nun angefangen werden, der optischen Überlegenheit nun auch Tore folgen zu lassen. Doch es kam wieder mal komplett anders. Wie aus dem Nichts lag der Ball kurz nach Wiederanpfiff im eigenen Tor und Pillnitz führte 1:0. Doch der TSV ließ sich nicht beirren. Im direkten Angriff nach Wiederanpfiff gab es eine Strafecke, welche Justus Ritter zum Ausgleich nutzte. Knapp 3 Minuten später passte Ole Thielemann präzise auf Maximilian Ritter, der zur Führung traf. Der Bann war endlich gebrochen. Wieder 3 Minuten später fing Justus Ritter einen Ball des Gegners im Mittelfeld ab, zog energisch in den Kreis und erhöhte auf 3:1. Eric Prophet und Ole Thielemann trafen zum völlig verdienten, auch in dieser Höhe, 5:1 Sieg der Blau-Weißen. Keeper Oskar Weber hielt zwischenzeitlich noch einen Siebenmeter.

Somit war nun das letzte Spiel des Tages gleichzeitig auch das Entscheidungsspiel, welche Mannschaft die Qualifikation zur Ostdeutschen Meisterschaft schafft. Die Torgauer mussten gegen den SSC Jena gewinnen, wenn sie diese Mannschaft sein wollten. Das Match ging aus Blau-Weißer Sicht mit einer Strafecke gegen sich nicht gut los. Diese wurde jedoch abgewehrt. Allerdings machten die Thüringer weiter „Dampf“ und führten nach 5 Minuten schon mit 2:0. Justus Ritter mit einem Solo fast auf der Außenlinie traf zum 1:2 Anschluss nach 7 Minuten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nochmals Ecke für Jena. Diese konnte nur mit dem Körper durch O. Thielemann abgewehrt werden. Den fälligen Siebenmeter nutzte der SSC zur 3:1 Führung. Nach 5 Minuten Spielzeit in der zweiten Hälfte entschieden die Schiedsrichter wieder auf Siebenmeter und auch dieser wurde verwandelt. Somit stand es 1:4 aus Torgauer Sicht und das Spiel war eigentlich gelaufen. J. Ritter konnte dann noch eine Strafecke zum 2:4 nutzen. Kurz vor Ende der Partie fiel dann auch noch das 2:5. Somit qualifizierten sich neben dem Mitteldeutschen Meister Köthen (Glückwunsch nach Köthen!), Jena und Dresden für die Ostdeutsche Meisterschaft. Die Enttäuschung über die verpasste „Quali“ war kurzzeitig bei einigen Spielern da, aber aus Trainersicht war das schon fast Maximum!!!

Als Fazit dieser Hallensaison und auch der Feldsaison kann man vollauf zufrieden sein. Platz 2 auf dem Feld und Platz 4 in der Halle sind, auch in Anbetracht der personellen Situation, aller Ehren wert. Glückwunsch zu dieser Saison! Bis auf F. Szymanski und J. Ritter, welche nächstes Jahr in der Halle den Herrenbereich verstärken, können alle anderen noch einmal in der B-Jugend ran.

 

Eingesetzte Spieler:

TSV Blau-Weiß:  Oskar Weber, Eric Prophet, Justus Ritter, Marius Winkler, Felix Szymanski, Yannik Richter, Ole Thielemann, Maximilian Ritter

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