16. Mai 2011 - TSV

9. Punktspiel der Mitteldeutschen Oberligasaison 2010/11 im Feldhockey

Am vergangenen Sonntag (15.5.) empfingen die Torgauer Hockeyherren den Aufstiegskandidaten vom HC Lindenau-Grünau Leipzig. Außer dem gewohnten Vorteil des Heimrechtes auf heimischen Naturrasen standen die Voraussetzungen für Zählbares nicht sonderlich rosig. Gehandicapt durch einige nicht zu kompensierende Ausfälle auf einigen Schlüsselpositionen (M. Birke, Ch. Lahl, M. Lahl) musste nahezu das komplette Mittelfeld verändert werden.

Mit Olaf Wendler aus der Alten Herren Riege aktiviert sowie den beiden Youngsters Christian Radach und Maximilian Medicus integriert startete man in die Partie. Zum Unverständnis und mittlerweile allzu gegenwärtiges Trauerspiel reisten wieder mal keine Schiedsrichter, diesmal aus Osternienburg an, so daß Wolfgang Schwürz und ein Leipziger Sportskamerad einsprangen.

Gegen eine kompakt stehende und stocksichere Gästemannschaft wollte man zunächst die Kugel aus der eigenen Spielhälfte fern halten. Dies gelang dem TSV gerade in der ersten Spielhälfte ganz ordentlich. Frühzeitig lief man dem Gegner die Bälle ab und suchte mit langen Bällen in die Spitze das Mittel zum Erfolg. Doch meist wurde der Tatendrang bereits hinter der Mittellinie gestört. Einige wenige Torchancen erspielte man sich trotzdem, welche aber samt ungenutzter Strafecken verpufften. So hielt man sich selbst aber weiterhin im Spiel und hatte bis zu diesem Zeitpunkt den Gegner auch erstaunlich gut im Griff.

Doch fünf Minuten nach Wiederanpfiff klingelte es im Kasten der Gastgeber als ein freistehender Stürmer unter dem heraus stürmenden Torwart Dürr abzog. Die Kugel trudelte dabei eher über die Linie als sie noch von dem Fuß eines Torgauer Abwehrspielers ins Tor gelenkt wurde. In der Offensive suchte man verzweifelt ein Mittel gegen die gestandene Abwehr. Martin Loß konnte sich dabei zweimal gut in Szene setzen. Sein Schuss in der 40. Minute und sein Solo in der 60. Minute parierte der Gäste-Keeper jedoch glänzend. Ansonsten agierte man jedoch selbst sehr glücklos an diesem Tage. In der 65. Spielminute erwirkte Lindenau die Entscheidung nach einer kapitalen Fehlentscheidung als der Torwart den Spieler regelwidrig anschoss. Unbedrängt schob Leipzig zur eigenen Verwunderung die Kugel über die Torlinie.

TSV: R. Dürr, S. Schwürz, T. Radach, R. Schwürz, F. Böttger, Th. Schöniger, E. Birke, O. Wendler, M. Schulz, Ch. Ebert, M. Medicus, Ch. Radach, M. Loß, S. Powalsky

Herren Lindenau / Oberliga / Osternienburg /

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