30. August 2010 - TSV

3. Punktspiel der Mitteldeutschen Oberligasaison 2010/11 im Feldhockey

Was war das denn für ein Auftritt beim letzten Auswärtsmatch der Torgauer Hockeymannen bei der Reservetruppe des HC Osternienburg. Personell selbst leicht dezimiert sollte das jedoch kein Grund für eine katastrophale Vorstellung in der zweiten Halbzeit sein.

 

Zu Beginn sorgte der TSV mit der Umstellung auf ein offensives 4-4-2 System für mächtig Wirbel und erzeugte entsprechend Druck in der gegnerischen Spielhälfte. Die sich bietenden Chancen konnte man allerdings wieder nicht verwerten denn der Sturm schwächelte an diesem Tage erneut und wir nunmehr zurecht kritisiert. Dennoch schnellte die Kugel zügig durch die eigenen Reihen und Torgau hielt stets ein erstaunlich scharfes Tempo inne. Schwache Osternienburger gelangten selbst meist nur durch Strafeckensituationen zu eigenen Chancen, welche sie aber auch kläglich vergaben. Mit einem schmeichelhaften 0:0 zur Halbzeit konnte Trainer Lutz Lahl nur bedingt zufrieden sein denn man merkte, das an diesem Tage sehr viel mehr als ein Punkt zu holen war.

Doch was sich anschließend abspielte spottete jeder realistischer Beschreibung. Die Torgauer suchten den Führungstreffer und agierten bis zum Schusskreis auch ganz originell und zügig. Vorn jedoch das bekannte Defizit. So hingegen nutzte der Gastgeber plötzlich in der 55. Minute eine verkorkste Strafecke zum glücklichen Führungstreffer. In den Folgeminuten war man plötzlich nicht mehr in der Lage Osternienburg vom eigenen Schusskreis fern zu halten. Einfachste Zustellungs- sowie unverständliche Stockfehler luden selbst den „Ältesten“ derer zum Spaziergang durch die „gestandene“ Torgauer Hintermannschaft ein. Nach dem 0:2 keine fünf Minuten später fiel mit einer verwandelten Strafecke endlich der überfällige Anschlusstreffer durch Enrico Birke.

Dieses Aufbäumen wurde aber jäh zerstört als man in zehn weiteren Minuten drei weitere vermeidbare Gegentreffer zum 5:1 Endstand hinnehmen musste. Die Ernüchterung und Kopfschütteln war groß und das Ergebnis täuscht weitgehend über den reellen Spielverlauf hinweg. Trainer Lahl war zwischenzeitlich zurecht erbost über das inaktive, arrogante Auftreten seiner Spieler.

Mit dem Fazit das man Hockey endlich wieder mit Kopf und Verstand spielen sollte, sowie sich vorher die aktuellen Regeln verinnerlicht. Und einige sollten sich die Frage stellen warum sie sich halb sieben am Sonntagmorgen auf den Weg zum Spiel machen. Alle Kräfte müssen nun mobilisiert werden für das anstehende Heimspiel am Sonntag gegen Dresden. Drei Punkte sind das Ziel. Alles andere ist inaktzeptabel.

TSV: R. Dürr, T. Radach, R. Schwürz, Th. Schöniger, F. Böttger, E. Birke, M. Lahl, Ch. Ebert, S. Gesse, S. Powalsky, M. Loß, L. Lahl

Herren Oberliga / Osternienburg /

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